Freitag, der 17. April 2026
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Aktuelle Bilder aus Sanktmartin

Liebe Landsleute, mit der Wahl des neuen Bürgermeisters aus Matscha, Ciprian Otlacan, hat sich innerhalb eines Jahres auch unser Heimatort Sanktmartin zusehends positiv verändert. Bilder die uns  der Bürgermeister beim Heimattreffen überlassen hat, aber auch Bilder von Sanktmartiner, die in den letzten Wochen zu Besuch waren, zeigen ein anderes Ortszentrum und Friedhof.


Es ist nur ein kleiner Anfang. Weitere Projekte sind geplant.


Anbei Samatimer Bilder:

 

                                                                                      Fotos: Gemeinde Macea und Dieter Gitzing

 

Über neue Planungen und Modernisierungen der Gemeinde
Sanktmartin werden wir zur gegebener Zeit berichten.

Bernhard Fackelmann
Vorsitzender der Samatimer HOG

Samatimer Heimattreffen 2017 „ Mir sei Mir“

„Etwas Besonderes“ – dieser Ausdruck fiel beim Heimattreffen der HOG Sanktmartin öfters. Bereits zum 26. Mal trafen sich die früheren Bewohner von Sankt Martin und den Nachbarorten Matscha, Schimand, Kerelusch und Kurtitsch am Pfingstsamstag. Rund 400 Gäste kamen in der Stadthalle Gersthofen zusammen, um zu feiern, zu tanzen und Bekannte zu treffen. Zuvor hatte Heimatpfarrer Adam Possmayer eine Messe in der Kirche Sankt Jakobus zelebriert, wunderschön musikalisch umrahmt von der Donauschwäbischen Singgruppe Landshut unter der Leitung von Reinhard Scherer. „Heimat ist ein flüchtiges Gefühl“, so Pfarrer Possmayer in seiner Predigt, „das zum Wohlgefühl wird, wenn die Heimat erhalten bleibt, und zu einer anhaltenden Sehnsucht, wenn sie verloren geht.“
„Wir sind etwas Besonderes.“ So begrüßte HOG-Vorsitzender Bernhard Fackelmann die Gäste. Der Stolz ist durchaus berechtigt, denn die HOG Sanktmartin ist in vielerlei Hinsicht besonders aktiv, sowohl was die Trachtenpaare, als auch, was die Ahnenforschung und den Kontakt zur alten Heimat angeht. Auch die Bereitschaft der Sanktmartiner, zur Arbeit der HOG und zur Erhaltung der Kirche und des Friedhofs beizutragen, ist außerordentlich groß: In den vergangenen achtzehn Monaten, so Bernhard Fackelmann, seien 30 450 Euro an Spenden eingegangen. Etwas Besonderes sind die „Samatimer“, wie sich in der eigenen Mundart nennen, auch durch ihre Abstammung: Die Ortschaften waren eine Privatansiedlung des Barons von Harruckern. Er warb die Siedler im nördlichen Franken an. Die Sanktmartiner haben also ausschließlich fränkische Vorfahren, was man auch an ihrer Mundart hört. In Anlehnung an das bayerische „mia san mia“ machte Bernhard Fackelmann daraus ein „mir sei mir“. Er wies auf die Verantwortung dafür hin, dass auch kommende Generationen dieses Wissen und die Traditionen ihrer Vorfahren bewahren könnten.
Mit 29 Trachtenpaaren und den Fahnenabordnungen zog die Festgesellschaft in den Saal ein, musikalisch begleitet von den Original Banater Dorfmusikanten. Zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung in die Stadthalle Gersthofen gefolgt:  Staatssekretär Johannes Hintersberger aus dem bayerischen Sozialministerium und Reinhard Dempf, der dritte Bürgermeister von Gersthofen. Erstmals war mit Ciprian Otlacan auch der Bürgermeister von Matscha, zu der Sanktmartin heute verwaltungstechnisch gehört, zu Gast beim Heimattreffen. Die Landsmannschaft der Banater Schwaben war mit dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden Harald Schlapansky vertreten sowie mit den Vorsitzenden der Kreisverbände Augsburg und Fürstenfeldbruck, Dr. Hella Gerber und Sebastian Trapp. Auch mehrere HOG-Vorsitzende waren zu Gast. Gekommen war auch Joschi Ament, der sowohl als Bundesvorsitzender der Ungarndeutschen wie auch als Vorsitzender der Deutschen aus Elek zu Gast war. Elek ist das ungarische Nachbardorf von Sanktmartin, das ebenfalls zu den Ländereien des Barons von Harruckern gehörte.

Als „ehrenvolle Aufgabe“ würdigte Bürgermeister Dempf das Engagement der HOG Sanktmartin für die Völkerverständigung. Johannes Hintersberger fühlte sich wie auf einem „großen Familientreffen“. Es sei wichtig, so der Staatssekretär, seine Geschichte zu kennen und dieses Wissen an die nächste Generation weiterzugeben, denn „ohne Herkunft keine Zukunft“. Für Bürgermeister Otlacan war es ein emotionaler Moment, vor den Sanktmartinern zu sprechen. Er lobte das Zusammenleben im Banat als Musterbeispiel für ein friedliches Miteinander verschiedener Ethnien. Applaus gab es, als er berichtete, der Sanktmartiner Brunnen, dessen Wasser aus 410 Meter Tiefe kommt, sei wieder instand gesetzt worden.
Bernhard Fackelmann ehrte eine Reihe von Trachtenpaaren für ihr langjähriges Engagement. Von der anschließenden Ehrung für ihn selbst war er völlig überrascht. Harald Schlapansky verlieh ihm im Namen des Bundesvorsitzenden Peter Dietmar Leber die Verdienstmedaille der Landsmannschaft in Silber, denn – und auch hier fiel der Begriff wieder – er habe „ganz Besonderes“ für die Landsmannschaft des Kreisverbandes München sowie  des bayerischen Landesverbandes der Banater Schwaben,  und des BdV Kreis und Landesverband geleistet. Fackelmann ist außer seiner Position als HOG-Vorsitzender auch Vorsitzender  des Kreisverbandes  Banater Schwaben in München.
Nachdem der Chor aus Augsburg einige Lieder aus der alten Heimat gesungen hatte, übernahm „Trend, die Band“ die musikalische Unterhaltung. Die bei den Landsleuten bekannte und beliebte Band begeisterte auch an diesem Abend ihr Publikum mit ihrem riesigen Repertoire von Walzer über Schlager und Oldies bis hin zu Hard Rock. Noch lange waren die Samatimer beisammen, tauschten Erinnerungen und Neuigkeiten aus, tanzten – und freuten sich über das „große Familientreffen“.
Für die Zukunft hat die rührige HOG sich schon das nächste Projekt vorgenommen: In Sanktmartin soll ein Denkmal errichtet werden in Form eines aufgeschlagenen Buches, in dem auf Deutsch und Rumänisch von der Geschichte der Deutschen in Sanktmartin berichtet wird. Dafür sollen demnächst Spenden gesammelt werden.    

Luise Frank.

 

Heilige Messe

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Fahnen und Trachteneinzug

 

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                                                                                  Fotos: Dieter Gitzing und Josef Fackelmann

 

Liebe Landsleute,
ein schönes Heimattreffen geht zu Ende. Unser Dank geht an
Allen die zum Gelingen dieses Treffen beigetragen haben.


Bernhard Fackelmann
Vorsitzender  der Samatimer HOG

Sanktmartiner beim 62. Bundesschwabenball in Gerlingen

Die Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn organisierte wie jedes Jahr den Ball. Musikalisch wurde das Programm des 62. Bundesschwabenballes von den "Lausbuben" aus Dunaszentmiklós umrahmt. Anwesend war auch der Chor aus Dunaszentmiklós und die Tanzgruppe Szarkalápak aus Tata in Ungarn. Außerdem hat sich  auch wieder eine ganze Reihe von Familien angekündigt, die zum Schwabenball in Gerlingen in ihren alten Trachten erschienen. So bildete die große Trachtenschau einen der zentralen Punkte des Programms an diesem Abend. Aufgetreten sind auch wieder verschiedene ungarndeutsche Volkstanzgruppen. Zum 62. Bundesschwabenball waren alle Landsleute, Freunde und die einheimische Bevölkerung eingeladen.  Grußworte kamen dieses Mal vom neuen Bundesvorsitzenden der Deutschen aus Ungarn Joschi Ament aus Elek. Die Sanktmartiner waren auch dabei.
Anbei Bilder vom Ball.

 

Fotos: D. Gitzing.

 

Bis zum nächsten Mal.

Bernhard Fackelmann Vorsitzender Die Samatimer HOG