Liebe Landsleute,
die Friedhofskapelle in unserem Heimatfriedhof ist eine Gedenkstätte für alle Verstorbenen Sanktmartiner im Ersten Weltkrieg, deren Gebeine von Italien bis Galizien und in der Ukraine verstreut liegen.
Nach den Schäden der Winterstürme hat der Samatimer Vorstand beschlossen die Kapelle zu renovieren und im alten Zustand herzurichten. Die Friedhofskapelle ist nicht Eigentum der kath. Kirche und auch nicht der Gemeinde Matscha. Sie ist Eigentum des damaligen Richters Adam Possmayer und dessen Nachkommen, der sie 1929 zu Ehren der Verstorbenen im Ersten Weltkrieg errichten ließ. Es ist von unser aller Interesse, diese Gedenkstätte in Ehren zu halten, für alle unserer im Krieg gefallenen Urgroß- und Großväter.
Die Kapelle wurde, laut veröffentlichtem Angebot, komplett neu renoviert. Auch die Eingangstür ist in einem desolaten Zustand, ebenso das Innere der Kapelle, die leider seit Jahren als Abstellkammer des Friedhofswärters benutzt wurde. Dank einer großzügigen Spende der Nachfahren von Adam Possmayer, Familie Braun aus Göppingen, wird eine neue Tür und das Innere der Kapelle wieder im Vorzustand hergerichtet. Auch eine Tabelle, mit den Verstorbenen Sanktmartiner und Matschamer des zweiten Weltkriegs und Russlanddeportierten, planen wir zu erstellen und in der Kapelle einzurichten.
Im Zuge der 300 Jahrfeier in Sanktmartin, werden wir diese Namen und die Kapelle neu einweihen. Freuen wir uns auf eine neu renovierte Kapelle, die hoffentlich noch lange als Gedenkstätte dastehen wird. Anbei Bilder der renovierten Kapelle und aktuelle Bilder vom Heimatfriedhof.
Bernhard Fackelmann
Im Auftrag der Samatimer HOG.


Vorher und nachher.



Vorher und nachher.


Vorher und nachher.


































Anfrage und Spenden Aufruf zur Renovierung unserer Heimatkirche
Liebe Landsleute,
nach Anfragen an den Vorstand der HOG für die weitere Renovierung der Heimatkirche, haben wir u.a. ein Angebot auch bei der Firma
E-Devize angefordert. Da uns leider kein Angebot der Renovierungskosten, der im Jahre 2010, aus Geldmangel aufgegebenen Arbeiten vorliegt und wir die Renovierung nicht ohne Finanzierung oder nur mit Hoffnung auf Finanzierung im Auftrag geben, haben wir unten angegebenes Angebot aufgelistet. Um von einer Gemeinschaft Spenden für die Renovierung einer so großen Kirche zu erhalten, teilt man zuerst die Kosten mit, danach ruft man zum Spenden auf, bis die benötigte Summe auf ein Konto eingeht. Bis Mai 2015 wurde für die Fertigstellung aus Geldmangel nichts weiteres unternommen. Der neue Vorstand, hat nach der Wahl im Juni 2015, eine Umfrage gestartet, bei der lediglich 14 Personen bereit waren finanziell mit 3.440 € sich an Renovierungskosten zu beteiligen. Daraufhin hat damals der neue Vorstand beschlossen keine Angebote einzuholen.
Der Vorstand der Samatimer HOG ist keineswegs gegen der Renovierung, die HOG ist in erster Linie für Aktivitäten die
die Mehrheit möchten und möglich sind. Wir arbeiten verantwortungsvoll für die Gemeinschaft und daher der frühere Endschluss, keine Renovierung ohne volle Finanzierung im Auftrag zu geben.
ANBEI DIE KOSTEN: (Bitte hier klicken zum herunterladen)
( 3 Seiten von Insgesamt 20 Seiten)



Da die Renovierung der Kirche von oben nach unten renoviert wird und nicht umgekehrt, wird die gesamte Kirche, vom Grund bis hinauf zum Turm mit dem Teil des Blechdaches komplett renoviert und kostet 388.036,820 Lei/78.790 €, Stand Juli 2021.
Freiwillige Spender können auf das Konto: SAMATIMER HOG;
IBAN DE67 8306 5408 0004 8797 83 BIC GENO DEF1 die Summe überweisen, mit dem Vermerk- „Kirchenspende“. Auf diesem Konto werden alle Spendeneingänge Betreff Renovierung der Kirche festgehalten. Das Konto wird bis zum 31. August 2021 geöffnet sein, danach ziehen wir Bilanz. Sollte die gespendete Summe am 1. September dem Angebot gleich gestellt sein wird die Firma den Auftrag erhalten. Ist die gespendete Summe vom Angebot weit entfernt, werden die Beträge an die Spender zurücküberwiesen,(deshalb bitte Ihre Kontonummer angeben) es sei denn, der Spender möchte sein Geld für spätere dringende Renovierungen an der Kirche, zum Beispiel eindringen von Regenwasser, Blitzeinschlag oder desgleichen auf dem Konto der Samatimer HOG aufbewahren. Alle Spenden sind freiwillig, der Vorstand wird keine weiteren Werbungen für Spendensammlung unternehmen. Wir werden Vorweg die Namen der Spender in unserer Homepage veröffentlichen.
Der Vorstand bedankt sich bei allen Spender mit einem herzlichen Vergeltsgott.
Der Vorstand der
Samatimer HOG.
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Liebe Landsleute,
seit unserer Mitteilung, dass Tolan Dan die Pflege unseres Heimatfriedhofes in Sanktmartin übernommen hat, gibt es Diskussionen seitens des Ex-Vorsitzenden Josef Messer. Hiermit möchten wir uns, ausnahmsweise, darüber äußern. Josef Burger, den wir beauftragt hatten für die Friedhofsarbeiten tätig zu sein, teilte uns mehrmals mit, dass er aus Zeitmangel, die Arbeit im Friedhof nicht mehr selbst tätigen kann, sondern weiter vergibt. Da der Vorstand einen direkten Ansprechpartner benötigt haben wir Dan Tolan, der mit seiner Frau diese Arbeit selbst tätigt, beauftragt, für die nächste Zeit diese Arbeiten zu übernehmen. Wie schon öfters in unserer Homepage mitgeteilt, gehört der Sanktmartiner Friedhof nicht der Kirchengemeinde, sondern der Gemeinde (PRIMARIA) Macea, da der damalige Kirchenvorstand in den 1990-er Jahren das Eigentumsrecht nicht angemeldet hat. Mit verleumderischen Schreiben und Behauptungen seitens des Herrn Josef Messer, u.a.: „Der Friedhof ist Eigentum der katholischen Pfarrei, dazu hergeholte Zitate aus Broschüren des orthodoxen Pfarrers aus längst vergangener Zeit und das der Kirchenrat der direkte Ansprechpartner und Verwalter des Friedhofes ist, das Geld erhalten muss und nur er den Gärtner beauftragen und entlohnen muss. Laut Herrn Messer ist unser Auftreten, direkt jemanden nach Gutsherrenart einzustellen, nicht angebracht und Josef Burger und Pfarrer Zilahi sind die direkten Ansprechpartner die, die Friedhofspflege lenken und verwalten.“ Über weitere Unwissenheit und Besserwisserei möchten wir hier nicht eingehen!!!!.
Wie sie aus dem Schreiben des Bürgermeisters Ciprian Otlacan und der DECIZIE ersehen, ist der Eigentümer und Verwalter des Friedhofes in Sanktmartin die Gemeinde Macea. Darüber sollten wir uns freuen denn eine Verwaltung eines so großen Friedhofes benötigt Personal, Geld und einen Verwaltungsapparat. All dieses hat die Kirchengemeinde nicht, dazu kommt, dass es EU-Vorschriften gibt, z.B. den Bau einer neuen Aussegnung-Kapelle die viel Geld kostet und nicht zu vergessen 99 % Prozent der Verstorbenen sind Personen mit einer nicht katholischen Konfession. Die Gemeinde Macea und ihr Bürgermeister Ciprian Otlacan haben in den letzten Jahren tausende von Euros in den Sanktmartiner Friedhof investiert, mit Pflasterung der Wege, elektrischer Stromleitung und Laternen, Bänke zum Ausruhen etc. Sie ist Eigentum und Verwalter des Friedhofes und tut alles zur Verschönerung der Gedenkstätte. (Siehe im Anhang neue Bilder). Dafür bedankt sich der Samatimer HOG Vorstand beim Bürgermeister Otlacan, mit einem herzlichen Vergeltsgott.
Gleichzeitig teilen wir mit, dass bei weiteren Verleumdungen von Josef Messer, so wie dessen Wunschträumen und Sticheleien in privater Homepage, Mails und Facebook an Mitgliedern des Vorstandes, sehen wir uns gezwungen rechtliche Schritte Vorzunehmen.
Der Vorstand bestimmt was und wie organisiert wird, wen wir einladen und wo wir unsere nächsten Feiern tätigen.
Der Samatimer Vorstand.





Bilanz, sechs Jahre HOG-Vorstand
Vor sechs Jahren wurde beim Heimattreffen 2015 ein neuer Vorstand gewählt und es ist Zeit Bilanz zu ziehen. Bei einer Übergabe von ca. 750 Eure, die HOG war damit finanziell pleite, war guter Rat teuer. In der ersten Vorstandssitzung hat der Vorstand beraten wie es weiter gehen sollte.
Bernhard Fackelmann kam mit dem Vorschlag, für alle Sanktmartiner ein geschichtliches Buch/Broschüre zu schreiben, die mit einer Spendenquittung an alle bekannten Adressen versandt wurde. So entstand im Dezember 2015 das erste „Samatimer Jahreshelft 2015“ mit folgenden Inhalten: 1000 Jahre Sanktmartin, Sanktmartiner und der 1. Weltkrieg, erste Sanktmartiner Wallfahrt in Maria im Weingarten.
Die Spendenbereitschaft war überwältigend.
-2015 wurden 9.805 € gespendet
-2016 13.780 €
-2017 11.577 €
-2018 11.449 €
-2019 18.381 €
-2020 19.231 €
-2021 bis Mai 10.555 €
GESAMT: 94.778 €
Seit 2015 geht jedes Jahr ein Buch über die Sanktmartiner Geschichte an allen bekannten Adressen.
2016 erschien das Samatimer Jahresheft mit folgendem Inhalt: Erinnerung an 290 Jahre Auswanderung unserer Vorfahren, Samatimer Owad in Tamm/Bietigheim, auf den Spuren unserer Vorfahren, Samatimer Friedhof.
2017 folgt Heft Nr. 3. mit Berichten über die Harruckern, die erste Sanktmartiner Schule, Heimattreffen 2017, die Reise der Sanktmartiner nach Rom.
2018 folgt das Buch „Sanktmartiner Fluren, Häuser und Straßen“. Geschichte der Einwanderung unserer Vorfahren, die ersten Einwanderer, Karten des Dorfes und alle Häuser mit Nr. und Eigentümer von der Einwanderung bis zum Exodus 1990. Es gibt wohl im ganzen Banat keinen vergleichbaren Nachweis über die Beschreibung eines Heimatortes wie unseren.
2019 folgt das Buch “Samatimer Familien Saga“ mit allen Namen die jemals in Sanktmartin lebten, mit Herkunft, Charaktereigenschaften, Beschreibung des Herkunftsortes, Kinderreichtum und Persönlichkeiten. Auch so ein Buch gibt es in keinem Banater Ort.
2020 folgt das Buch „Essen wie Gott in Sanktmartin“, eine Zeitreise durch die Sanktmartiner Kost.
In Bearbeitung das Buch „Dämmerung 23. August 1944“ über die Enteignung der Deutschen in Rumänien, Staatenlosigkeit, Russlanddeportation, Zwangskollektivierung usw. Unzählige Artikel über die Geschichte und Neuheiten Sanktmartins erschienen in der Samatimer Home Page.
Zählt man die Bücher: Sanktmartiner Ahnenbücher, Ein fränkisches Dorf im Banat, Der Katholische Friedhof in Sanktmartin noch dazu, ist Sanktmartin eines der erforschten Gemeinden in Banat und die Sanktmartiner wohl die belesenen Banater über ihren Heimatort.
Unsere Arbeit über die Sanktmartiner Geschichte, die Zusendung dieser Bücher an fast allen Sanktmartiner bewogen diese Anerkennung zu würdigen und jährlich auch zu spenden. Auch diese Bereitschaft ist einmalig unter allen Banater Dörfern und wir werden immer wieder gefragt warum das bei uns so gut läuft. Auch wenn zwei Drittel der Spenden Kosten für Druck und Versand der Bücher ausmacht, bleibt noch genügend übrig (Stand Mai 2021, ca. 33.000 €) um unsere Feiern hier und in Sanktmartin, sowie dringend durchzuführende Arbeiten zu bewältigen.
In den sechs Jahren seiner Aktivitäten hat der Vorstand einen enormen Aufwand getätigt um neben den Heimattreffen auch andere Feiern, wie Wallfahrten und Ahnenreisen zu organisieren.
1. Wallfahrt nach Maria im Weingarten bei Volkach am Main, bei der schon unsere Vorfahren aus der Gegend Wallfahrten, war ein großes Ereignis an der sich alle noch gerne erinnern werden.




2. Die Wallfahrt nach Maria Lourdes/Frankreich war ein besonderes Ereignis. Mit einem Bus ging die Fahrt von München über Augsburg und Stuttgart durch ganz Frankreich bis an der spanischen Grenze nach Gascogne in die Stadt Lourdes.


3.-7. Altötting größter Wallfahrtsort in Süddeutschland mit dem Gnadenbild der Mutter Gottes, Ort an dem jährlich die Donauschwaben zur Gelöbniswallfahrt pilgern. Der Vorstand der Samatimer HOG war 2015, 2016, 2017,2018, 2019 dabei.




8. Wallfahrt nach Assisi/Italien; Assisi ist der bekannteste Wallfahrtsort in Italien und die Stadt in der Franziskus den Orden der Franziskaner gründete.




9. Die schon organisierte Wallfahrt nach Vierzehn Heiligen viel leider aus Corona Gründen im August 2020 aus.
10. Fahrt des Vorstandes zu den „Harruckern“ nach Gyula und Elek. 2016 mit dem Besuch der Stadt Gerolzhofen nach Gyula und Elek war auch der Samatimer HOG Vorstand dabei. Man besuchte die Bauten der Harruckern in Gyula und Elek.



11. Romfahrt; Die Fahrt in die ewige Stadt war bestimmt ein Höhepunkt bei vielen Sanktmartiner. Der Besuch des Kolosseum, die Altstadt und der Vatikan beeindruckte alle.



Der Besuch im Petersdom war der Höhepunkt der Romreise. Beeindruckende Mosaiken, Gemälde und Skulpturen Bekannter italienischer Meister und das Grab Petri sind hier zu sehen.








12. Die Ahnenfahrt nach Sanktmartin, Elek, Gyula, auf den Spuren der Harruckern und die Fahrt nach Maria Radna, Temesvar, durchs ganze Banat war für viele Sanktmartiner ein Erlebnis. Aus Elek stammen viele unserer Vorfahren . Man war begeistert von den Denkmäler der Eleker, im Friedhof dem Denkmal der Vertreibung vor der Kirche. Auch diese wurde, wie unsere erste steinerne Kirche, von Franz von Harruckern errichtet.


Gyula, der Sitz der Harruckern, war eine Augenweide. Deutsch Gyula nach dem Zerfall des Kommunismus neu renoviert, der Platz vor der Kirche, erbaut ebenfalls von Franz von Harruckern, trägt heute den Namen unseres Lehnsherrn.




Schloß Wenkheim, erbaut von der Enkelin J.G. von Harruckern, ist ein Muß. Es zeigt in seiner Pracht die Bedeutung und die Macht der Harruckern.





13. Samatimer Heimattreffen 2017 „Mir sei Mir“
„Etwas Besonderes“, dieser Ausdruck fiel beim Heimattreffen der HOG Sanktmartin öfters. Bereits zum 26. Mal trafen sich die früheren Bewohner von Sanktmartin und den Nachbarorten Matscha, Schimand, Kerelusch und Kurtitsch am Pfingstsamstag. Rund 400 Gäste kamen in der Stadthalle Gersthofen zusammen um zu feiern, zu tanzen und Bekannte zu treffen.












































15. Erster Samatimer Owad in Tamm/Bietigheim am 28. Mai 2016 war ein
gelungener, unterhaltsamer Abend, auch außerhalb der bis jetzt nur stattfindenden Heimattreffen. In seinem Grußwort bedankte sich der Vorsitzende Bernhard Fackelmann bei allen Sanktmartiner Bietigheimer und bei allen Sanktmartiner die aus Nah und Fern zum ersten Samatimer Owad nach Bietigheim gekommen sind.




16. Am 6. Oktober 2018 fand in Augsburg/Gablingen unser zweiter Samatimer Owad statt. Auch dieser wurde mit vollem Saal und sehr guter Stimmung gefeiert.







17. Dritter Samatimer Owad in Tamm/Bietigheim am 26. Oktober 2019.
Dass wir Sanktmartiner eine starke Gemeinschaft bilden, dass wir feiern können und unser Zusammenhalt intakt ist, zeigte der dritte „Samatimer Owad“. Der Saal war wieder voll und unser Landsmann Erwin Haas mit Freunden sorgte für das leibliche Wohl, wie sie auf den nachfolgenden Bildern sehen können.








18. Ulmer Schachteln, auf den Spuren unserer Ahnen auf der Donau. Wenn die Landsmannschaft ruft sind die Sanktmartiner dabei, wie auf der Ulmer Schachtelfahrt auf der Donau.







19. Kulturtage der Banater Schwaben in Landshut. Lädt der Landesverband Bayern ein, sind auch hier die Sanktmartiner dabei.







20. Am Samstag den 25. Juli 2015 fand in München der Festakt zu den 18. Kultur- und Heimattagen in Bayern statt und die Sanktmartiner waren dabei.






21. Die Kulturtage des Landesverbandes der Banater Schwaben in Bayern fanden am 28. und 29. Juli 2019 in Würzburg statt, unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. h.c. Barbara Stamm MdL, Präsidentin des Bayerischen Landtages.







22. Die Kulturtage in Waldkraiburg fanden 2019 statt. Auch hier waren die
Sanktmartiner aktiv dabei.


23. Buchpräsentation Historia Domus Sanktmartin; Am 12. und 13. März 2016 fand die jährliche Tagung der Vorsitzenden der Landes-, Kreisverbände und der Heimatortsgemeinschaften der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Frankenthal statt. Zum ersten Mal präsentiert ein HOG Vorsitzender seine Heimatgemeinde aus einem Buch, dass er selbst geschrieben hat. Premiere war auch, dass der ganze Vorstand in Tracht und Fahnenabordnung dabei waren.
Bei der Tagung stellte der Vorsitzende Bernhard Fackelmann die Geschichte seines Heimatortes vor. Die Banater Vertreter der 130 Gemeinden erfuhren die Geschichte des Dorfes, die einmalig im Banat ist und von keinem anderen Dorf vorzuweisen ist. Die Präsentation, die mit Humor und Leidenschaft vorgeführt wurde, begeisterte alle Zuhörer. Belohnt wurde er mit viel Beifall und Lobensworte und auch für die Präsenz des ganzen Vorstandes in Tracht. Gleich nach der Begrüßung der Gäste und Vorstellung unseres Vorstandes, wies Bernhard Fackelmann darauf hin, dass wir Sanktmartiner anders sind. Wir kamen nicht aus den Ursprungsgebieten der Banater Schwaben sondern aus Franken. Wir Sanktmartiner reden nicht schwäbisch sondern Mainfränkisch. Warum das so ist hat einen Grund. Er erzählte den Banatern eine Bibelgeschichte:
Unser Herrgott schuf die Erde in sechs Tagen und am siebenten ruhte er. Doch am Abend des sechsten Tages rief er alle Banater zusammen; die Hatzfelder, die von Großsanktnikolaus, Liebling, aus Mercydorf, Sanktanna und unsere Sanktmartiner. Er teilte allen einen Dialekt aus, hörte zu wie alle redeten und freute sich. Da bemerkte er, die Sanktmartiner waren sehr traurig. Er fragte sie warum, sie seien doch so ein lustiges Völkchen? Da sagten die Sanktmartiner zu Ihm: Lieber Herrgott, wir sind traurig denn Du hast vergessen auch uns einen Dialekt zu geben. Der Herrgott dachte eine Sekunde nach und sprach: “Dass regeln wir sofort, von nun an spricht Ihr Sanktmartiner meinen Dialekt“.




24. Vortrag Historia Domus in Bietigheim. Bevor das Buch gedruckt wurde
präsentierte B. Fackelmann, bei vollem Haus, die Geschichte unserer Ahnen die mit viel Interesse aufgenommen wurde.







25. Vortrag Historia Domus Sanktmartin in Gerolzhofen. Mit großem Interesse kamen die Gerolzhofer in die Bibliothek der Stadt um den Vortrag über die Geschichte Sanktmartins anzuhören. Es war für alle was Neues, dass sie so aus der Geschichte ihres Ortes nicht kannten.



26. Vortrag Historia Domus Sanktmartin in HDO (Haus des Deutschen Ostens) in München



27. Vortrag Historia Domus Sanktmartin in Würzburg. Über einer Stunde zeigt Bernhard Fackelmann Bilder und Dokumentationen von der Auswanderung unserer Vorfahren aus Franken nach Gyula, Elek und Sanktmartin. Mit großem Interesse wurde diese Präsentation von allen Anwesenden verfolgt. Am Ende bedankten sich die Würzburger Stadträte Heinz Braun und Christiane Kerner, die zum ersten Mal von einer Auswanderung von Landsleuten aus Unterfranken ins Banat erfuhren. Ihr Interesse war so groß, dass Sie am nächsten Tag der 3. Bürgermeisterin Frau Marion Schäfer-Blake, dem MdL, Volkmar Halbleib, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD Fraktion im Bayerischen Landtag, von der Auswanderung von Franken nach Sanktmartin erzählten, die wiederum um Unterlagen zu unserer Heimatgemeinde baten.







28. Vortrag über die Einwanderung aus Franken nach Sanktmartin
Im Zuge eines Themenabends des Landesverbandes BdV Bayern, fand am 18. September 2020 um 15 Uhr, in der Gaststätte des Specht Hotels, Stadtplatz 3 in Aichach bei Augsburg, ein Vortrag über die Einwanderung unserer Vorfahren aus Bayern/Franken nach Ungarn/Banat und dem Heimatort Sanktmartin statt.
Referent: Bernhard Fackelmann, HOG Vorsitzender Sanktmartin, Kreisvorsitzender der Banater Schwaben und des BdV München.






29. Tag der Heimat des BdV war ein Großereignis, dass in Nürnberg stattfand, bei dem, wie in den letzten Jahren, immer auch die Sanktmartiner dabei waren.







30. Die Gedenkfeier am 22. Juli 2018 in unserer Heimatgemeinde Sanktmartin war eine Veranstaltung wie sie so bestimmt seit nach dem zweiten Weltkrieg noch nie gefeiert wurde. Vier Fahnenabordnungen mit der Sanktmartiner Vereinsfahne aus den 30ger Jahren, über 20 Trachtenpaare und eine Blaskapelle, wie sie in Sanktmartin noch nie aufgetreten ist. Der Höhepunkt des Festes war die Enthüllung und feierliche Einweihung des Gedenksteines, die Kranzniederlegung mit dem Lied „Ich hatte einen Kameraden“, der Banater, Deutschen und Rumänischen Hymne.




31.-33. Heimattage 2014-2018 in Ulm sind ein Treffen aller Banater Landsleuten. Viele Sanktmartiner waren dabei.







34. Empfang in der Bayerischen Staatskanzlei ist ein Höhepunkt im Leben eines Vereines. Die Sanktmartiner waren dabei.







35.-36. Die Einladung 2015 und 1017 zum Bundesschwabenball der Deutschen aus Ungarn in Gerlingen war eine Besonderheit wo die Sanktmartiner unsere Nachbarn aus Ungarn näher kennenlernten.







37.-44. Das Oktoberfest in München, weltbekannt und für jeden ein Muß. Ab 2013 waren die Sanktmartiner mit voller Begeisterung dabei.










45.-47. Die Feste in Gerolzhofen waren einzigartige Feiern. Bekannt als Ort wo sich unsere Vorfahren am 20. Mai 1724 trafen und den weiten Weg bis nach Gyula, Elek und Sanktmartin antraten. Kirchweihfest, Weinfest und 290 Jahre Auswanderung, waren Höhepunkte in der Geschichte der Sanktmartiner HOG.







48. Traubenball in Gerolzhofen war ein Ereignis wie ihn die Sanktmartiner
So noch nicht erlebt hatten. Vormittag Besuch im Weingarten, Nachmittag
Essen beim Winzer Wagner und Abends beim Tanz in der Stadthalle.







49.-53. und noch einige mehr. Fahrten nach Ischia, Amalfi, Riviera und Kroatien, waren weitere organisierte Fahrten quer durch Europa








Über fünfzig Veranstaltungen in so einer kurzen Zeit, zeigt die vielseitigen Aktivitäten des Vorstandes und die Begeisterung mit der die Sanktmartiner dabei waren. Knapp 500.000 Anklicke der letzten sechs Jahre in unserer Home Page, zeigen die enge Verbundenheit der Landsleute mit dem Vorstand der „Samatimer HOG“. Vergleicht man die oben genannten Arbeiten des Vorstandes, die finanzielle Lage der HOG, die große Beteiligung unserer Landsleute, können wir mit Stolz in die Vergangenheit und Zukunft blicken und voll Vertrauen sagen „Mir sei Mir“.

Der Vorstand
Bernhard Fackelmann Vorsitzender
Waldemar Lustig Stellvertreter
Franz Mülleck Schriftführer
Anton Mahler Kassierer
Johann Hubert Beisitzer/Friedhof Sanktmartin
Nikolaus Sandtner Beisitzer/ Trachten
Bernhardt Mülek Beisitzer/ Trachten
Dieter Gitzing Kassenprüfer
Liebe Landsleute,
im Jahre 2016, in einem Rundschreiben vom 16. März, hat der Vorstand der Samatimer HOG eine Umfrage gestartet (siehe unten). Von 850 Briefsendungen haben 139 Personen geantwortet. Für die Renovierung-Fortsetzung haben sich 14 Personen mit einer Beteiligung von 3.400 € entschieden, was uns darauf veranlasste keine Renovierung zu tätigen. Das Telefonat zwischen Robert Braun und Franz Mülleck so wie weitere Anschuldigungen per Mails und in Facebook von Josef Messer und Martin Kilian Betreff Sanktmartiner Kirche, veranlasst den Vorstand zu folgenden Vorschlag: Da der Vorstand nicht bereit ist jedes fünfte Jahr unerreichte Ergebnisse, betreffend Renovierung der Kirche zu starten, teilen wir mit, dass jeder Sanktmartiner das Recht hat Unterschriften zu sammeln. Wichtig ist die Adresse, Unterschrift und Summe der Spende anzugeben. Sollten die oben genannten Personen oder weitere, bis zum 31. August 2021 eine berechtige Anzahl von mindestens 10 % der Sanktmartiner mit Adresse, Unterschrift und Spende Summe einbringen und dem Vorstand vorlegen, ist dieser gerne bereit das Weitere zu organisieren. Der Vorstand würde sich über eine positive Antwort freuen. Gleichzeitig bekräftigen wir nochmals, dass die vorhandenen Spenden, wie schon bekannt, nur für Friedhofspflege und kulturelle Aktivitäten ausgegeben werden.
Der Samatimer Vorstand.




